Spannender Start der Friedberger Judoka in die Bayern- und Landesliga
Erfolgreicher Auftakt in den bayerischen Ligen für die Judoteams der Sportfreunde Friedberg: In der Sporthalle der Vinzenz-Pallotti-Schule gelang den Herren nach einem 4:6 Halbzeitrückstand noch der Ausgleich zum 10:10 Endergebnis. Hingegen setzten sich die Frauen gegen den KSV Bad Aibling mit 10:6 und gegen die Isarfighter Lenggries mit 9:7 Punkten Unterbewertung durch. „Unsere neuen Kämpfer(innen) im Team sowie der harte Kern der Mannschaften haben den Unterschied gemacht,“ freuten sich die Friedberger Ligaverantwortlichen Franziska und Sebastian Mayr.
Dazu hatten sie den Heimvorteil und Bürgermeister Roland Eichmann auf Ihrer Seite, der die Begrüßung der Gastvereine und anwesenden Judofans übernahm. Erste wichtige Begegnung war der Wettkampf gegen die zweite Mannschaft des TSV Abensberg. Für die zehn Einzelkämpfe waren die Niederbayern mit zwölf Judoka angereist. „Im Vorjahr standen sie nur zu acht auf der Matte und wir konnten mit 12:8 Punkten glänzen,“ erinnerte Co-Trainer Florian Mayr. In der beginnenden Gewichtsklasse bis 81 kg überraschten er und sein Mannschaftskamerad Sebastian Schmieder sogleich mit Einzelsiegen, bevor Abensberg im Schwergewicht gegen Younes Schwarz und Andreas Mayer ausglich. Bis 66 kg warf Andreas Laupheimer seinen Gegner mit Harai-Goshi auf den Rücken, während David Behrens in der nächsthöheren Klasse mit Yoko-Tomoe-Nage den Abensberger Konkurrenten überraschen und selbst auf die Seite werfen konnte. Aber das JudoTeam lag zur Halbzeit mit 4:6 zurück. Danach setzte jedoch eine begeisternde Aufholjagd mit vier Einzelsiegen in Folge ein: Der Friedberger Punktegarant Flo Mayr dominierte bis 81 kg und holte den Punkt nach einer Verletzung seines Gegners. Andi Bauhofer (-81kg) und auch Sebastian Mayr (plus 90 kg) setzen sich mit Juji-Gatame durch, während Andreas Mayer mit Soto-Maki-Komi und Haltegriff die Oberhand behielt.
Im weiteren Verlauf fixierten auch David Behrens (bis 66 kg) und Hlib Kharkovets (bis 73 kg) ihre Gegner am Boden, bis der Kampfrichter mit Ippon-Anzeige den Sieg bestätigte. Danach Freude über ein respektables Ergebnis – wieder einmal.
Auf einer zweiten Tatami fanden die Begegnungen der Damen statt: In der Landesliga waren die Kämpferinnen des KSV Bad Aibling sowie die letztjährigen Absteiger aus der Bayernliga, die Isarfighter Lenggries nach Friedberg gekommen. Obwohl gegen die Judosportlerinnen aus dem Oberland zur Halbzeit noch ein Unentschieden auf der Anzeige stand (4:4 Punkte), verbuchten die Sportfreunde-Damen danach einen 9:7 Erfolg. Kampfverlauf gegen den KSV Bad Aibling: In der Hinrunde ein 6:2 und abschließend 10:6 Punkte auf dem eigenen Konto. „Wir haben heute eine starke, ausdauernde Leistung gezeigt,“ zollte Trainerin Martina Päsler ihren Kämpferinnen Respekt. „Zudem hatten wir immer alle Gewichtsklassen besetzt. Das hat uns Vorteile gegenüber der Konkurrenz gebracht.“