Judoteam Friedberg - Sportfreunde Friedberg e.V.

Herzlich willkommen auf der Webseite des Judoteams Friedberg!

 

Judosportler der Sportfreunde Friedberg,

sehr geehrte Eltern unserer jungen Athleten,

 

in diesem Jahr haben wir einiges erreicht: Unsere Männermannschaft wurde Vizemeister in der Landesliga Süd, wir haben an den Deutschen Meisterschaften der U21 in Frankfurt/Oder und den Deutschen Studentenmeisterschaften in Aachen teilgenommen. Auch unsere jüngsten Judoka waren erfolgreich z.B. bei der Wemdinger Fuchsiade oder in Augsburg beim Bärchenturnier. Vielen Dank allen, die uns bei der Ausrichtung der Ligakampftage im Frühjahr und den Bezirkseinzelmeisterschaften nach den Sommerferien in Friedberg so tatkräftig unterstützt haben!

 

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der SF Friedberg Ende April 2018 wurden geänderte Mitgliedsbeiträge des Hauptvereins beschlossen, die nun ab 2019 gültig sind und künftig halbjährlich belastet werden. Auch der Abteilungsbeitrag erhöht sich um 6,-- EUR auf nunmehr 48,-- EUR jährlich, zahlbar immer zum Jahresanfang. Die genauen Zahlungen entnehmen Sie bitte der Rubrik „Infos“

 

Damit unser Training funktioniert und sich die Abteilung erfolgreich weiterentwickeln kann,
berücksichtigen wir drei Grundsätze: 1. Qualifizierte Aus- und Fortbildung unserer Trainer
durch Angebote des Bay. Judo-Verbands (BJV) und des Deutschen Judo-Bunds (DJB),
2. Offizielle Wettbewerbe und Vergleichskämpfe mit anspruchsvollen, gegnerischen Kämpfern sowie 3. Beachtung der Judowerte des DJB, z.B. Ernsthaftigkeit im Training und Mut zur Teilnahme an Turnieren. Bitte unterstützt die Abteilung durch Euer entsprechendes Engagement!

 

Daneben sollen selbstverständlich Spaß und Spiel nicht zu kurz kommen!

Viel Freude am Judosport im Herbst 2018 wünschen Euch und Ihnen, sehr geehrte Eltern


Christian Mayr, 1. Abteilungsleiter Judo und die Trainer des JudoTeams Friedberg

 

SF Friedberg beenden Landesliga-Saison als Vizemeister 

Gleich im ersten Jahr nach dem Aufstieg aus der Bezirksliga erkämpfte sich das Judoteam Friedberg den Vizemeistertitel. Mit einem hohen 15:5 - Heimsieg gegen die Kämpfer des SC Gröbenzell machten die Judoka am Wochenende die Sensation perfekt.

Die Ausgangslage für beide Mannschaften an diesem Ligatag war prekär: Die Sportfreunde mußten ihren zweiten Tabellenplatz unbedingt mit einem Sieg verteidigen, während der SC Gröbenzell gegen den Abstieg kämpfte.

In der Gewichtsklasse bis 66 kg unterlag Lokalmatador David Schlagowski unerwartet nach Yoko-Sumi-Gaeshi von Marcus Geierhos, doch Jonas Decker glich gegen Stephan Laut mit Soto-Maki-Komi aus. Danach sahen die Zuschauer zwei Friedberger Gladiatoren bei der Arbeit: Nico Wachter siegte bis 73 kg mit einem genialen Konterwurf, während Marco Scholz mit tief angesetztem Schulterwurf und einem Hüftwurf seinen Gegner taktisch versiert zu Fall brachte. Bis 81 kg zeigte Julian Schalk wieder einmal, dass er Experte für Schulterwürfe ist und Alex Timokow konterte erfolgreich gegen Alexander Dippold. Der wettkampferprobte Sebastian Mayr (bis 90 kg) zwang mit Juji-Gatame Max Leubner zur Aufgabe, während auch Antonio Marijolovic mit einem Seoinage erfolgreich war. Es fehlten nur noch die Schwergewichtler (plus 90 kg): Auch hier war Andreas Kleinle mit Kesa-Gatame für das Friedberger Judoteam siegreich, nur Robert Kolberg schied nach drei Shido trotz guter, vorangegangner Angriffe aus. Mit einem Zwischenstand von 8:2 dominierten die Sportfreunde zur Halbzeit bereits deutlich.

Dieser Vorsprung wurde nach der Rückkehr der Mannschaften auf die Matte noch ausgebaut. Mit weiteren Siegen von David Schlagowski, Nico Wachter, Marco Scholz, Julian Schalk, Sebastian Mayr, Antonio Marijolovic und Robert Kolberg endete die Begegnung eindeutig.

 

 

Deutlicher Punktsieg im Heimkampf gegen den TSV Grafenau

Der sechste Kampftag in der Judo-Landesliga-Süd brachte den Judoka der SF Friedberg mit einem 16:4 – Ergebnis den erwünschten, hohen Punktsieg gegen die niederbayerischen Gäste vom TSV Grafenau. In der letzten Mannschaftsbegegnung am 7. Juli gegen die Kämpfer des SC Gröbenzell wollen sich die Friedberger nun den Vizemeistertitel sichern.

„Das Judoteam Friedberg in der Landesliga-Süd ist die Judo-Herrenmannschaft der SF Friedberg, unterstützt von Fremdstartern weiterer schwäbischer Vereine,“ begrüßte Abteilungsleiter Christian Mayr zu Beginn des Turniers die anwesenden Zuschauer und Akteure der beiden, angetretenen Kontrahenten. Gleich zu Beginn gaben die Gäste zwei Punkte in den Gewichtsklassen plus 90 kg und bis 66 kg kampflos ab, aber Rasul Napkan holte gegen den Friedberger Robert Kolberg (plus 90 kg) einen Arbeitssieg mit drei Verwarnungen des Kampfrichters zum Nachteil von Kolberg. Danach erlebten die Zuschauer eine Ausnahmesituation: Bis 66 kg konnten weder Jonas Decker noch der Grafenauer Michael Hatzinger in der regulären Kampfzeit von vier Minuten die Begegnung für sich entscheiden, mußten in die Verlängerung, und erst nach weiteren 7:43 Minuten gelang Jonas Decker mit einem von außen eingedrehten Schulterwurf ein viel bewunderter Sieg. Mit Seoinage waren auch Nico Wachter (bis 73 kg), Alex Timakow und Julian Schalk (beide bis 81 kg) erfolgreich. Sebastian Mayr beendete sein Match mit Juji-Gatame und Antonio Marijolovic besiegte den Niederbayer Christoph Uhrmann mit Soto-Maki-Komi. Zur Halbzeitpause hatten die Gastgeber bereits einen 8:2 – Vorsprung.

In der Rückrunde wurde das Punkteverhältnis sogar noch auf 16:4 verdoppelt, mit Siegen von Winni Hoffner, David Schlagowski, Jonas Decker, Nico Wachter, Basti Mayr, Toni Marijolovic, Alex Timakow und Florian Mayr für das Judoteam Friedberg.

 

SF Friedberg gewinnt gegen SF Harteck

Es war ein großartiger Erfolg und wer nicht dabei sein konnte ist zu bedauern: Mit 12 : 8 Punkten gewannen die Judoka der SF Friedberg die Mannschaftsbegegnung in München - Neuperlach gegen die SF Harteck, nach einem 5 : 5 Unentschieden zur Halbzeitpause.

 Gleich zum Auftakt beförderte Sebastian Mayr in der Gewichtsklasse bis 90 kg Marco Grehl mit zwei tiefen Schulterwürfen auf die Matte, während Nico Wachter (bis 73 kg) mit einem eingerollten Körperwurf (Kouchi-Makikomi) gegen Stefan Schneider diesen wie mit einer Abrißbirne von den Beinen holte. Mit einem blitzschnellen Seoinage überraschte auch David Schlagowski in der 66er-Klasse seinen Gegner. Im Schwergewicht plus 90 kg und auch in der mittleren Gewichtslage bis 81 kg fanden Antonio Marijolovic, Robert Kolberg , Thomas Ender sowie Julian Schalk jedoch nicht das passende Konzept und mußten zurückstecken. In zwei weiteren Begegnungen hatten die Münchner wiederum keine eigenen Starter und gaben die Punkte kampflos ab.

Fünf Einzelbegegnungen in Folge verbuchte das Judoteam Siege in der Rückrunde zu seinen Gunsten, bevor Eugen Heinz (bis 66 kg) sowie Robert Kolberg und Winni Hoffner (beide plus 90 kg) nochmals gegen starke Judo-Techniker beim Gegner unterlagen. Am Ende ein krönender Abschluß für das Friedberger Judoteam in der Gewichtsklasse bis 81 kg: Nico Wachter wiederholte seinen blitzschnellen Kouchi-Makikomi gegen Zurab Partsikanashvili und Tommi Ender besiegte Thomas Lorenz, indem er ihn zur Seite stürzte (Yoko-Otoshi).

Sportfreunde unterliegen dem Tabellenführer Kodokan München mit 9:11 nur knapp

Die Punkte für die Friedberger holten Marco Scholz und Nico Wachter (beide bis 73 kg), Vadim Chilimaru (bis 81 kg) , Sebastian Mayr (bis 90 kg) und Antonio Marijolovic im Schwergewicht. Dabei wurde den Zuschauern ein Feuerwerk an ideenreichen und vor allem schnellen Wurftechniken gezeigt. Gerne hätten sich die anwesenden Kampfrichter wohl die eine oder andere Wurfszene nochmals im Videobeweis oder in Zeitlupe angesehen, so rasant ging es zur Sache. In der zuerst ausgekämpften Gewichtsklasse bis 81 kg siegte Vadim Chilimaru mit einem Außensichelwurf (O-Soto-Gari) in der Hinrunde und einem konsequenten Wurf nach vorne (Tai-Otoshi) in der Rückrunde. Sebastian Mayr bearbeitete seine zwei Kontrahenten erfolgreich mit einem Schulterwurf (Seoinage) und einem Ausheber (Uranage). Mit einem Haltegriff steuerte Antonio Marijolovic einen weiteren Punkt zum Gesamtergebnis bei. In der zuletzt ausgekämpften Klasse bis 73 kg müssen sich die Kämpfer vom Kodokan München wohl wie auf einem Schleudersitz gefühlt haben: Mit tief angesetzten, blitzschnellen Schulterwürfen liessen Nico Wachter und Marco Scholz ihren Gegnern keine Chance. Nachdem in der Rückrunde ein Punktestand von 7:7 auf ein Unentschieden hinzudeuten schien, konnte die Münchner Mannschaft mit Kämpfen in den Gewichtsklassen bis 66 und plus 90 kg jedoch entscheidende vier Punkte erringen und die Begegnung endgültig für sich klären. In einem spannenden Schlußkampf holte Marco Schulz mit einem Hüftwechselwurf (Utsuri-Goshi) die letzte Wertung des Tages noch für die Sportfreunde.

 

Judoteam nimmt in der Landesliga Fahrt auf

Nach einem knappen Heimsieg gegen den TSV Grafing und dem Auswärtstriumph in Moosburg klettert das Friedberger Judoteam auf den dritten Tabellenplatz

Beim ersten Heimkampf der Sportfreunde Friedberg in der Judo-Landesliga gelang es den Gästen vom TSV Grafing nicht die Festung Friedberg einzunehmen. Mit 11:9 Punkten verteidigten die Ostler ihr Trainingsdojo in der Vinzenz-Pallotti-Schule und steigerten sich eine Woche später gegen die SG Moosburg sogar noch beeindruckend mit einem 14:6 Punkte-Sieg.

Gegen den TSV Grafing hatte das Team in der zuerst ausgekämpften Gewichtsklasse bis 81 kg einen schlechten Start gegen zwei versierte Gegner. Vadim Chilimaru unterlag im Haltegriff gegen Valentin Larasser und Alexander Timakow schied nach drei Verwarnungen gegen Philipp Ampletzer aus. Doch danach folgten fünf Siege von Toni Marijolovic, Emanuel da Silva Cardoso (beide +90 kg) , David Schlagowski, Jonas Decker (beide -66 kg) und Basti Mayr (-90 kg). Marco Scholz gewann kampflos bis 73 kg, aber Robin Hahmann ( -90 kg) wurde mit einem Fußstoppwurf von Jakob Kitzberger geworfen und auch Daniel Wetsch mußte nach einem Rollbankwürger seines Gegners schnell aufgeben, um nicht ohnmächtig zu werden. In der Rückrunde wieder bis 81 kg kein Durchkommen für die Friedberger, jedoch betonierte Toni Marijolovic ( +90 kg) den Grafinger Matthias Jaud mit einem Haltegriff auf der Matte fest. Auch Jonas Decker ( - 66 kg) überraschte Moritz Schmidtke mit einem tief angesetzen, von außen eingedrehten Seoinage. In der Gewichtsklasse bis 90 kg suchte Sebastian Mayr mit einem Rückwurf (Ura-Nage) den Erfolg und wurde eiskalt gekontert, während Marc Schäfer (-90 kg) seinen Gegner Ferdinand Larasser mit O-Soto-Gari von den Beinen holte.

Gegen die SG Moosburg wurde wieder zu Beginn die Gewichtsklasse bis 81 kg für die ersten Wettkampfpaarungen ausgelost, aber Thomas Ender siegte gegen Bernhard Wimmer und nur Florian Mayr geriet in einen Haltegriff (Sankaku-Gatame) gegen Martin Folger. Im Schwergewicht plus 90 kg beherrschte Toni Marijolic mit einem Schulter- und Außensichelwurf gegen Michael Ruppert die Szene. Winfried Hoffner ( +90 kg) spielte seine Kraft aus und gewann mit Haltegriff und Basti Mayr 

(-90 kg) zwang Andreas Schwaiger im Boden mit einer Würgetechnik zur Aufgabe. Diese Idee übernahm auch Alex Timakow (-90kg) und siegte mit einem Rollbankwürger, während Nico Wachter (-73 kg) mit einem seiner herrlichen Schulterwürfe (Ippon-Seoinage) brillierte. Besonders hervozuheben auch die Einsätze von Mika Schubert (-66 kg), der mit einem lehrbuchreifen Innenschenkelwurf (Uchi-Mata) begeisterte und Florian Mayr, der zum Auftakt der Rückrunde in der l81-er Gewichtsklasse mit einem Fußstoppwurf (Sasae-Tsuri-Komi-Ashi) und Talfallzug (Tani-Otoshi) für einen Erfolg sorgte.

 

Zu ihrem Debüt in der Judo-Landesliga Süd hatten die Judoka der Sportfreunde Friedberg mit Nippon Passau einen wettkampferprobten Gegner als Kontrahenten. Obwohl anfangs ein 2:8 – Rückstand zu Buche stand, wurde in der Rückrunde noch ein respektables 8:12 – Gesamtergebnis erzielt.

Nach Auslosung der Reihenfolge der einzelnen Gewichtsklassen erwischten die Sportfreunde einen Fehlstart: Sebastian Mayr ( bis 90 kg) wurde von Rainer Binder erfolgreich gekontert und Robin Hahmann konnte sich eines O-Goshi durch Daniel Wintersteiger nicht erwehren. In der Klasse bis 73 kg erhielt Nico Wachter drei Shido, während Gegner Manuel Hschner mit zwei Strafen davonkam. Ein Lichtblick für die Friedberger waren die Kämpfe von Marco Scholz (bis 73 kg) und Vadim Chilimaru (bis 81 kg). Mit absoluter Willensstärke zwang Scholz den Passauer Patrick Auster mit Seoinage zu Boden und hebelte ihn mit Juji-Gatame. Als die Kampfrichter noch nicht auf Sieg entscheiden wollten, hatte er mit einem weiteren Schulterwurf endlich Erfolg. Vadim Chilimaru profitierte von Bestrafungen seines Gegners und siegte im Golden Score nach Verlängerung der Kampfzeit. Zwischenstand 2:3. Die weiteren Starter des Judoteams Frank Harner (bis 81 kg), David Schlagowski, Jonas Decker (beide bis 66 kg) sowie Antonio Marijolovic und Robert Kolberg (beide plus 90 kg) erhöhten im weiteren Verlauf den eigenen Punktestand nicht.

Mit ungebrochener Zuversicht und lautstarken Anfeuerungsrufen unterstützte die Mannschaft ihre Starter im Rückkampf. Auch Robin Hahmann (bis 90 kg) unterlag Rainer Binder nach einem Rollbankwürgeransatz im anschließenden Haltegriff. Wild entschlossen bearbeitete Sebastian Mayr nun Daniel Wintersteiger auf der Matte. 25 Sekunden vor dem Ende der Kampfzeit katapultierte er ihn mit Seoinage auf den Rücken. Noch einen Punkt mußte Marco Scholz (bis 73 kg) an Manuel Hschner abgeben, als er diesen zwar mit Utsuri-Goshi geschickt attackierte, aber letztlich mit Uranage gekontert wurde. Erst jetzt begann die Aufholjagd: Nico Wachter siegte mit Ko-Uchi-Maki-Komi gegen Yoann Calmeis. Ein reflexartiger, schneller O-Uchi-Gari von Thomas Ender (bis 81 kg) beendete die Begegnung mit Matthias Volkmann vorzeitig. Auch Vadim Chilimaru, der Fremdstarter für die Sportfreunde vom SV Gold-Blau Augsburg, war sehr schnell unterwegs. Trotz Nasenbluten besiegte er seinen Kontrahenten mit einem Fußfeger und Uranage. In den Klassen bis 66 kg und plus 90 kg teilten sich die beiden Mannschaften die Siege: David Schlagowski (bis 66 kg) zelebrierte seine Spezialtechniken Seoinage und Yoko-Tomoenage an Stefan Krompaß. Hingegen lag Robert Kolberg (plus 90 kg) zuerst mit einer halben Wertung zurück, bevor er Andrej Roth im Haltegriff festschraubte.

 



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