2009 Besuch aus Wiltshire

Judoka aus Wiltshire trainierten ein Wochenende in Friedberg

Ende Juli 2009 konnte das Judoteam Friedberg 20 Mitglieder der Zen-Judoclubs in Wiltshire willkommen heißen. Als Ehrengast war zudem deren Verbandspräsident Gordon Lawson angereist, um seine Version der klassischen japanischen Selbstverteidigung, der Kime-No-Kata zu demonstrieren. 

Einen Flug aus dem britischen Regen heraus in die bayerische Sonne erlebten Judoka aus Friedbergs englischer Partnerregion Wiltshire, als sie den weiten Weg zu den Sportfreunden unternahmen, um dort vier Tage lang zu trainieren und die deutsche Partnerstadt zu erleben. Bereits am ersten Abend fanden sich über 50 Judoka auf der neuen Judomatte der Sportfreunde zur gemeinsamen Stand- und Bodentechnikschulung ein. Sportfreunde-Trainer Frank Harner, der erst einige Wochen zuvor von einem Studienaufenthalt in Nottingham zurückgekommen war, leitete das Training zusammen mit den Gastreferenten in englischer Sprache und zeigte einige seiner Spezialtechniken. Während einer weiteren Trainingseinheit zeigte Judomeister Gordon Lawson zusammen mit Partnerin Anne Parker verschiedene Demonstrationsformen zur Selbstverteidigung, u.a. auch die Kime-No-Kata. Am Abend wurde zusammen mit den englischen Gästen gefeiert.

Ein umfangreiches Besichtigungsprogramm rundete den Aufenthalt ab. Neben einer Kurzvisite in Münchens Innenstadt und einem Ausflug zur Partnachklamm, war auch Augsburg ein Ziel der Gäste. Besonders aber gefiel den Gästen der Friedberger Baggersee, an dem ein Tag lang gesonnt wurde. „Ich wünschte, wir hätten auch so einen wundervollen See direkt vor der Haustüre,“ begeisterte sich da die frühere Rettungsschwimmerin Asti Delve.

Eine klassische Demonstrationsform (Kata) zur Selbstverteidigung präsentierten die Gasttrainer Gordon Lawson und Anne Parker.

 

Zufriedene Gesichter der Teilnehmer nach einem forderndem Training und anstrengenden, gemeinsamen Übungskämpfen beim deutsch-englischen Training der Sportfreunde Judoka. Rechts kniend der Leiter des britischen Clubs Michael Healy zusammen mit Sportdirektor Andrew Millard.